Exkursion zum Wilhelm-Morgner-Museum Soest

Alte Kunst neu erleben

Die Klasse 8b der Sekundarschule Warstein besuchte am 08.11.17 das Wilhelm-Morgner-Museum in Soest und kam mit vielen neuen Erkentnissen zurück.   Angefangen hatte der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück im Klassenraum, wobei uns der Ablauf des Tages und der Grund der Ausstellungsreihe kurz vorgestellt wurde. 2017 war das Wilhelm-Morgner- Jahr, welches als Andenken an den vor 100 Jahren im Ersten Weltkrieg gefallenen Soester Künstler veranstaltet wird.

Nach einer Busfahrt nach Soest ging es direkt in das Museum. Dort ging es gleich mit der Führung los. Dabei wurden uns die Kunstwerke von Wilhelm Morgner, Christian Rohlfs, Willhelm Wulff und Eberhard Viegener gezeigt. Den Schwerpunkt der Führung bildete natürlich Wilhelm Morgner, dessen Bilder nach vier Themen geordnet waren: Selbstbildnisse, Arbeitswelt, abstrakter Expressionismus und Religion. Seine Bilder wirkten in der Realität ganz anders als im Unterricht. Man konnte die Werke in Originalgröße betrachten. Die Beleuchtung und Berahmung ließen die Zeichnungen anders wirken und auch die Unebenheiten durch den Einsatz von Farbe konnten wir erkennen. Die Museumspädagogin erklärte uns, warum sich Morgners Bilder so unterscheiden in Bezug auf Farbeinsatz und Motivwahl. Seine Zeichnungen haben viel mit seinem Lebenslauf und seiner Weiterentwicklung als Künstler zu tun. Einerseits die Bilder Arbeitswelt, auf denen er vorindustrielle schwere Arbeit der Menschen der Soester Börde zeigt, die er vor seiner Einberufung als Soldat in Soest und Umgebung gemalt hat. Andererseits die Skizzen, die Morgner während des Ersten Weltkrieges angefertigt hat. Dabei handelte es sich um einfache Zeichnungen mit Bleistift oder Kohle, da er im Krieg keine anderen Möglichkeiten hatte.

Nach seinem Tod im Jahre 1917 bewahrte seine Mutter seine Gemälde auf. Aufgrund von Verarmung verkaufte sie die Gemälde an die Stadt Soest. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten galt seine Kunst als entartet und wurde eingezogen. Erst in den Nachkriegsjahren begann man sich langsam wieder für Morgner zu interessieren. Der Zusammenhang von Zeitgeschehen, Weiterentwicklung der Person Morgners und dem Umgang mit seiner Kunst nach seinem Tod war sehr spannend!

Nach der Führung hatten wir Schüler die Möglichkeit, selbst als Künstler aktiv zu werden. Einige malten selbstgewählte Motive à la Morgner mit Farben, die anderen Klassenkameraden fertigten Skizzen von Morgner oder Rohlfs an. Im Großen und Ganzen hat es den meisten gefallen. Der folgende Kirmesrundgang war ein würdiger Abschluss des Klassenausfluges.

 

Einen Teil der Kosten für die Exkursion hat dankenswerterweise der Förderverein der SekWa übernommen.

Marc S. und Finn E. (Klasse 8b)

Schüler befassen sich im Kunstunterricht mit dem Thema „Mobbing“

Das Thema „Mobbing“ stand im Mittelpunkt eines mehrwöchigen Filmprojektes im Kunstunterricht.   Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a, 5b und 5c setzten sich mit dem Problem „Mobbing“ auseinander, indem sie in Gruppen einen kurzen Film zu dieser Thematik drehten. Von dem ersten bis zum letzten Schritt wurde eigenständig gearbeitet – Drehbücher geschrieben, Fingerpuppen, die in   Filmen als Protagonisten fungierten, aus Modelliermasse angefertigt, Requisiten gebastelt, Filmaufnahmen gemacht.

Dabei entstanden viele interessante und spannende Arbeiten. Der beste Film der drei Klassen wurde per Abstimmung ausgewählt – es ist das Video von Alisha Helle, Pia Heer, Sophie Hein, Katharina Linneboden, Jana Klesper und Silvana Said Morad aus der 5a

Die 6er basteln „Mein Monster aus der Schultasche“ aus Pappmasché.

Von der Entstehung …

… bis zu den fertigen Kunstwerken.